Just Science

APP the cleaner — Scientific Insight Report

NOT MAGIC.
JUST SCIENCE.

Reinigung beginnt nicht bei Chemikalien. Sie beginnt mit Verständnis.

Was bedeutet eigentlich „sauber"?

Ein frischer Duft ist kein Beweis für Sauberkeit. Schaum ist kein Beweis für Reinigungskraft. Und Begriffe wie „natürlich" oder „grün" allein sagen noch nichts darüber aus, was ein Produkt tatsächlich hinterlässt.

Wir wollten es genauer wissen.

Deshalb beschäftigen wir uns mit der Wissenschaft hinter moderner Reinigung: mit Inhaltsstoffen, Rückständen, flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), Duftstoffen, Mischwirkungen und der Frage, wie Reinigung wirksam funktionieren kann, ohne unnötige chemische Belastungen zu erzeugen.

Das Ergebnis ist APP the cleaner: eine neue Perspektive auf Reinigung — wissenschaftlich gedacht, technologisch entwickelt und praktisch anwendbar.

01 — Was die Wissenschaft zeigt

Sauber muss nicht riechen.

Reinigungsprodukte können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) in die Raumluft abgeben. Eine peer-reviewte Studie aus 2023 untersuchte 30 konventionelle und als „green" vermarktete Reinigungsprodukte und identifizierte 530 unterschiedliche VOCs; 193 davon wurden anhand der verwendeten Einstufungen als potenziell gefährlich klassifiziert. Die Studie zeigte außerdem, dass als „green" und insbesondere als „fragrance-free" bezeichnete Produkte im Durchschnitt weniger VOC-Emissionen aufwiesen als konventionelle Produkte. [1]

Eine weitere Studie aus 2024 zeigt gleichzeitig, dass „green" nicht automatisch mit besserer Innenraumluft gleichzusetzen ist: Einige grüne Reiniger emittierten mehr Monoterpene, die in Innenräumen chemisch weiterreagieren können. [2]

Das verändert unseren Blick auf Reinigung:

Der Geruch von „frisch" ist kein wissenschaftlicher Beweis für Sauberkeit.

Für uns bedeutet das: Reinigung sollte möglichst dort ansetzen, wo sie tatsächlich gebraucht wird — auf der Oberfläche und am Schmutz, nicht in der Raumluft.

02 — Weniger ist nicht weniger wirksam

Die moderne Reinigung braucht nicht immer mehr Chemie. Sie braucht bessere Lösungen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Reinigung eine relevante Quelle für die Exposition gegenüber VOCs und anderen flüchtigen oder semi-flüchtigen Stoffen sein kann. Eine Untersuchung unter realen Haushaltsbedingungen und im Labor fand bei konventionellen Produkten häufiger erhöhte Konzentrationen bestimmter VOCs; zugleich wurden auch bei grünen Produkten einzelne relevante Emissionen festgestellt. [3]

Auch die Anwendung spielt eine Rolle: Eine experimentelle Untersuchung mit professionellen Reinigungskräften zeigte, dass beim Sprühen höhere TVOC-Expositionen auftraten als beim Wischen. Die Autoren empfehlen deshalb, das Versprühen von Reinigungsprodukten möglichst zu vermeiden. [4]

Die Frage sollte nicht nur lauten: „Was entfernt den Schmutz?"
Sondern auch: „Was bleibt danach zurück — und was gelangt dabei in unsere Umgebung?"

Genau an dieser Stelle setzt unser Ansatz an.

03 — Wasser als Basis

Die vielleicht unterschätzteste Reinigungssubstanz der Welt: Wasser.

APP verfolgt einen anderen technologischen Ansatz.

Die NBF-Technologie — Nature Boosting Filter — bildet die Grundlage von APP the cleaner. Die Technologie wird in den APP-Unterlagen als spezieller Filterprozess beschrieben, bei dem Wasser aufbereitet und für die Reinigung aktiviert wird. Dabei wird der Ansatz mit einer aktivierten bzw. „restrukturierten Molekularstruktur" des Wassers beschrieben.

Der Gedanke dahinter ist einfach: Nicht immer mehr Inhaltsstoffe sollen für Reinigung sorgen — sondern die gezielte Nutzung der Eigenschaften von Wasser.

Bei APP wird dieser technologische Ansatz mit konzentrierten Reinigungsformulierungen kombiniert. Je nach Produkt und Anwendung wird das Konzentrat mit Wasser verdünnt — bei den entsprechenden APP-Produkten typischerweise im Verhältnis 1:5 bis 1:10. Damit wird aus einer kleinen Menge Konzentrat eine gebrauchsfertige Reinigungslösung.

NBF ist also nicht „Magie". Es ist der technologische Ansatz hinter APP: Wasser wird nicht nur als Träger verstanden, sondern als zentraler Bestandteil der Reinigung.

Ein Liter Konzentrat. Viele Anwendungen.

In den vorliegenden Company- und Webshop-Unterlagen wird für die entsprechenden Konzentrate ein Verdünnungsverhältnis von 1:5 bis 1:10 dargestellt. Für die finale Website sollte die konkrete Dosierung immer mit dem aktuell gültigen TDS des jeweiligen Produkts abgeglichen werden. [6]

NBF ist keine Zauberei. Es ist unser technologischer Ansatz, die Eigenschaften von Wasser für eine moderne Reinigung zu nutzen.

04 — Wir glauben nicht an Marketing. Wir glauben an Nachweise.

„Natural", „green", „eco" oder „hypoallergenic" sind keine wissenschaftlichen Beweise.

Auch die Forschung weist darauf hin, dass es für „green" keine einheitliche offizielle Definition gibt und dass entsprechende Kennzeichnungen für Verbraucher nicht automatisch eine bestimmte Zusammensetzung oder ein bestimmtes Emissionsprofil garantieren. [3]

Gerade deshalb sind für uns Tests, Zertifikate und nachvollziehbare Produktdaten entscheidend.

Deshalb wollen wir nicht einfach behaupten, dass APP besser ist.

Wir wollen zeigen, was wir belegen können.

05 — Unsere Erkenntnis

Reinigung neu denken.

Die wissenschaftliche Diskussion verändert den Blick auf „sauber".

Nicht der stärkste Geruch.

Nicht der größte Schaumberg.

Nicht möglichst viele Inhaltsstoffe.

Sondern:

wirksame Reinigung + bewusster Umgang mit Inhaltsstoffen + möglichst geringe unnötige Belastung.

Das ist die Philosophie hinter APP the cleaner.

Wir wollen Produkte entwickeln, die effizient reinigen, einfach anzuwenden sind und dabei einen anderen Weg gehen als klassische Reinigungssysteme.

06 — Science in Detail

Vier Fragen, denen wir uns stellen.

01

VOCs & Raumluft

Was sind flüchtige organische Verbindungen? Warum können Reinigungsprodukte die Innenraumluft beeinflussen? Welche Rolle spielen Duftstoffe?

Beleg: Studien 1, 2, 3, 4

02

Rückstände & Exposition

Was passiert nach dem Reinigungsvorgang? Warum ist nicht nur die Reinigungsleistung relevant, sondern auch das, was auf Oberflächen zurückbleibt?

Beleg: produktspezifische Rückstandsprüfung 8

03

NBF Technology

Was bedeutet Nature Boosting Filter? Wie wird die Technologie in den APP-Unterlagen beschrieben? Wie funktioniert das Verdünnungsprinzip?

Beleg: APP-Unterlagen 5–6

04

Evidence & Testing

Welche Aussagen zu APP sind durch Tests, technische Daten und Zertifikate belegt? Welche Nachweise gelten für welches Produkt?

Beleg: Nachweismatrix und Produktunterlagen 7–15

Quellen & Nachweise

Diese Belege erscheinen als kleine, klickbare Fußnoten hinter den jeweiligen Aussagen. Externe wissenschaftliche Aussagen sind, wo möglich, direkt mit der Originalstudie verlinkt.

  1. [1]Temkin et al. (2023), Chemosphere. Volatile organic compounds emitted by conventional and "green" cleaning products in the U.S. market. Originalquelle. Peer-reviewte Untersuchung von 30 Reinigungsprodukten; 530 VOCs quantifiziert, 193 anhand der verwendeten Einstufungen als hazardous klassifiziert.
  2. [2]Harding-Smith et al. (2024), Environmental Science: Processes & Impacts. Does green mean clean? Volatile organic emissions from regular versus green cleaning products. Originalquelle. Untersuchung von VOC-Emissionen und möglicher Bildung sekundärer Schadstoffe.
  3. [3]Calderon et al. (2022), Indoor Air. Air concentrations of volatile organic compounds associated with conventional and "green" cleaning products in real-world and laboratory settings. Originalquelle. Reale Haushaltsbedingungen plus Labormessungen; zeigt Unterschiede zwischen Produktgruppen, aber auch relevante Emissionen bei grünen Produkten.
  4. [4]Quinn et al. (2025), Annals of Work Exposures and Health. Respiratory quaternary ammonium and volatile organic compound exposures experienced by home care aides during residential bathroom cleaning using conventional and green products. Originalquelle. Experimentelle Untersuchung mit 22 Reinigungskräften; Sprühanwendung und komplexe Expositionsprofile.
  5. [5]APP Webshop-/Produktunterlagen. NBF / Nature Boosting Filter: deionisiertes Wasser und „restrukturierte Molekularstrukturen". Die Unterlagen erklären den Begriff, liefern aber keinen detaillierten physikalisch-chemischen Wirkmechanismus.
  6. [6]APP Company Presentation / Webshop-Unterlagen. Verdünnungsverhältnis 1:5 bis 1:10. Finale Dosierung je Produkt gegen aktuelles TDS prüfen.
  7. [7]APP Biodegradability Test Report NLRC/24-R1965-01/A-V2 und NLRC/24-R1965-02/A-V2, ausgestellt am 24.07.2025. Elite Collection: 92,2 % ± 2,0 %; Primary Collection: 91,6 % ± 2,0 %. Testmethode: GSO 1099:2002. Die Ergebnisse beziehen sich nur auf die getesteten Proben.
  8. [8]Residue Test — APP All-Purpose Cleaner. Bericht vom 06.01.2025; Rückstandsprüfung der untersuchten All-Purpose-Cleaner-Probe. Gilt nur für die untersuchte Probe und das angewendete Prüfverfahren.
  9. [9]Gold Dermatology Test / Marine Dermatology Test. September 2024; jeweils 20 gesunde Personen; im bisherigen Dokumentenreview keine Hautreaktionen nach dem Prüfzeitraum. Keine allgemeine Sicherheitsgarantie.
  10. [10]Ethyl Alcohol & Dye — Analysis Report. Analysebericht zur untersuchten All-Purpose-Cleaner-Probe. „Ohne Alkohol" bzw. „ohne Farbstoffe" gilt nur für die konkret geprüfte Formulierung.
  11. [11]IFC GLOBAL Natural Detergent Certificate. Certificate IFC-D-1003.2025. Die Erneuerung läuft; nach Ausstellung wird das Zertifikat im Webshop gegen die neue Fassung ausgetauscht.
  12. [12]IFC GLOBAL Vegan Certificate. Certificate SF-IFC-V-140.2025. Die Erneuerung läuft; nach Ausstellung wird das Zertifikat im Webshop gegen die neue Fassung ausgetauscht.
  13. [13]IFC GLOBAL — Natural Detergent Standard. Beschreibung des Standards und des unabhängigen Zertifizierungsprozesses. Originalquelle. Die konkrete APP-Zertifizierung muss über das Zertifikat selbst belegt werden.
  14. [14]APP the cleaner — Zertifikatsseite. Öffentlich dargestellte Zertifizierungsinformationen von APP. Ergänzende Herstellerquelle.
  15. [15]APP the cleaner — Technology-Seite. Öffentliche Darstellung der NBF-Technologie und weiterer Claims. Originalquelle. Ergänzende Herstellerquelle; produktspezifische Claims weiterhin mit Primärnachweisen absichern.